Der Streckenverlauf

Die elf Kilometer lange Strecke nach Cronenberg beginnt in Höhe des alten Bahnbetriebswerk Wuppertal im Ortsteil Arrenberg. Nach dem Verlassen der Hauptgleise der Talsohle geht es eingleisig Richtung Staatsforst Burgholz. Mit stetiger Steigung erreicht die Strecke nach ca. einem Kilometer den ersten Hal­tepunkt Wuppertal-Hindenburgstraße. Nun verlaufen die Gleise überwiegend durch Wald, und oberhalb des Wuppertaler Zoo`s befindet sich der zweite Hal­tepunkt Wuppertal Boltenberg. Weiter geht es mit vielen engen Kurven durch den Staatsforst Burgholz. Oberhalb des Kiesbergtunnels kann man sehr gut erkennen, welcher Höhenunterschied bereits bewältigt wurde. Mitten im Wald liegt der dritte Haltepunkt Wuppertal-Burgholz. Mit einer kleinen Gaststätte war dieser Haltepunkt besonders am Wochenende ein beliebter Ausgangspunkt für angereiste Wanderer. Mit leichter Steigung und weiteren engen Kurven geht es weiter zum ersten Bahnhof der Strecke. Nach bereits drei Haltepunkten ist Wuppertal-Küllenhahn ein Bahnhof mit Personal, einigen Gleisen zum Rangie­ren und Stückgutabfertigung. Vorbei an der Müllverbrennungsanlage wird nach knapp einem Kilometer der jüngste Haltepunkt Wuppertal-Neuenhof erreicht, dieser Haltepunkt wurde Anfang der fünfziger Jahre hauptsächlich für das gleich­namige Freibad eingerichtet. Anschließend geht es wieder durch viel Wald und Kurven Richtung Cronenberg. Oberhalb der Ortschaft Vonkeln wird der Haltepunkt Wuppertal-Cronenfeld erreicht, wo die Eisenbahnstrecke erst­mals der Hauptverkehrsstraße nach Cronenberg folgt. Nach einem beschrank­ten Bahnübergang verläuft die Strecke zwischen den Ortschaften Kuchhausen und dem Bereich Hauptstraße und endet etwas außerhalb des Cronenberger Ortskerns im Bahnhof Wuppertal-Cronenberg. Nach etwa 150 Metern ist das Gleisende erreicht. Vor dem zweiten Weltkrieg überquerten die Gleise noch die Straße Lindenallee, wo zur Firma Stahl Wille ein Gleisanschluss bestand. Vor dem ersten Weltkrieg führte noch ein Gleis zum Cronenberger Gaswerk (heute Feuerwache), wo damals Kohlen entladen wurden.