Aktuelles

Der Samba! Die Seilbahn!

Als Bürgeridee geboren. Als ÖPNV geplant.

Eine urbane Seilbahn vom Wuppertaler Hbf, zur Wuppertaler Uni und weiter zum Ortsteil Küllenhahn. Was als absurde Idee begann, scheint tatsächlich machbar zu sein. Bekommen die Wuppertaler Südhöhen über 30 Jahre nach der Stilllegung der Sambastrecke eine Seilbahn als Stadtbahn? Die Hoffnung ist da. Erste Berechnungen sind vielversprechend. Klar es gibt einige  Bedenkenträger und auch Gegner. In erster Linie einige Hausbesitzer unter der geplanten Trasse. Eine breite Mehrheit der Bürger findet die Idee jedoch interessant. Dichter Takt und weitgehend unabhängig vom Wetter. Die Befürworter: Ein breites Feld aus Politik, Vereinen und interessierten Bürgern, haben am 29. März 2016 den Verein Pro Seilbahn gegründet. Dieser Verein möchte nun das Projekt positiv begleiten und möglichst viele Bürger vom Sinn der Idee überzeugen. Politisch gibt es eine nie da gewesene Unterstützung. Alle demokratischen Parteien unterstützen die Planungen.

Zur Zeit nur ein angemietetes Gelände für die Zwischenlagerung von Baustellenmaterial. Hier könnte die Bergstation mit Parkhaus entstehen. Busbahnhof Schulzentrum Süd im April 2016.

 

Vorsichtige Einschätzung zum Thema Seilbahn:

Die Seilbahn wäre ein Ersatz für den Samba!

Eine Seilbahn oder nicht? Nach der Stilllegung der Sambastrecke im Februar 1988, verlor Cronenberg und ein Teil der Südhöhen, den weitgehend verkehrsunabhängigen Schienenverkehr. Anfang der 1990er Jahre, erweiterte die Wuppertaler Stadtwerke den Busverkehr. Als gefühlter Schienenersatz wurde 1992 der CityExpress 65 in Betrieb genommen. Kurze Zeit später folgte der CityExpress 64. Beide CityExpress Linien brachten Cronenberg einen Schnellverkehr, welcher mit einer Stadtbahn vergleichbar war. Heute gibt es jedoch Einschränkungen in der Zuverlässigkeit. Weniger verschuldet durch den Betreiber, sondern durch das ständig zunehmende Verkehrsaufkommen. Stau nicht nur in der Rushhour, sondern auch in Zeiten, als es vor 10 - 15 Jahren noch ruhiger war. Wohl insbesondere der Tunnel Burgholz sorgt im Bereich Hahnerberg, für deutlich mehr Verkehr. Kommt es am Lichtscheid zum Stau (fast täglich), nutzen Pendler aus RS und GM den Hahnerberg gerne als Ausweichroute. Auch die Verkehrssituation in der Wuppertaler Innenstadt, verschlimmert sich zusehends. Die Pünktlichkeit der Busse leidet sehr. Kommt es im Winter zu Eis und Schnee, bricht das System schnell zusammen. Trotz deutlich verbessertem Winterdienst, ist es den Räumfahrzeugen kaum möglich durch den Stau zu gelangen. Unter heutigen Gesichtspunkten, war die Stilllegung der Sambastrecke ein Fehler. Die Wuppertaler Südhöhen benötigen dringend eine verkehrsunabhängige Stadtbahn. Aus Kostengründen scheidet aber schienengebundener Verkehr aus. Bleibt nur die Idee der Seilbahn als Stadtbahn. Seit über 100 Jahren hat diese Technik sich bewährt. Die Kosten sind leicht zu kalkulieren. Der Bau in Wuppertal wäre technisch bedeutend leichter als in alpinen Gebieten. Die Hersteller und Erbauer solcher Seilbahnen, benötigen nur wenige Wochen für den Bau. Im Gegensatz zu langwierigen Schienen- oder Straßenprojekten, ein leicht kalkulierbares Unterfangen. Die Betriebskosten liegen sogar unterhalb vom Busverkehr.

Eine vorsichtige (persönliche) Einschätzung zum Konzept und Folgen für den Busverkehr:

An der Bergstation entsteht ein neuer Busbahnhof mit direktem, barrierefreiem Zugang zur Seilbahn. Beförderung von Fahrrädern oder Rollstühlen ist kein Problem. Alle Linien welche die Südhöhen bedienen, würden an der Bergstation halten. Ein zentraler Umsteigebahnhof entsteht. Sogar die Anbindung von Fernbussen wird diskutiert.

Was könnte die Folgen im einzelnen bedeuten?

CE 64 und CE 65: Beide Linien würden nicht mehr in die Innenstadt fahren. Die Bergstation wäre Endstation. Schneller Umstieg in die Seilbahn. Vorteil: Stabilerer Fahrplan. Auch im Winter weil die steile Cronenberger Straße nicht mehr befahren werden müsste. Taktverdichtung zwischen Bergstation und Cronenberg Rathaus.

615, 625, 635, 613 und 607: Alle diese Linien bleiben bestehen. Alle diese Linien würden weiterhin die Südstadt anfahren. Neu wäre die Anfahrt der Bergstation. Dort am neuen zentralen Busbahnhof Süd, könnte man nun in alle Richtungen umsteigen. Kurze Takte durch Linienüberschneidung in Teilbereichen.

630, 633: Keine Änderung

Das Sorgenkind 645: Schon heute völlig unabhängig von einer geplanten Seilbahn, ist der Teilabschnitt der Linie zwischen Uni und Schulzentrum Süd akut gefährdet. Die im 20 Minutentakt verkehrenden Gelenkbusse, sind meist sehr wenig genutzt. Spätestens ab der Haltestelle Im Johannistal, nur noch einzelne Fahrgäste. Auf dieser Strecke verkehrt parallel die Linie 615. Diese ist recht gut ausgelastet. Das Ende der Linie 645 auf dem genannten Abschnitt ist zu befürchten. Es ist zu erwarten, dass weit vor der Inbetriebnahme der Seilbahn die Linie gekürzt werden könnte.

UniExpress: Der Uni Express wir komplett entfallen. Dieser hält aber nicht unterwegs. Ausnahme zur Zeit wegen der Döppersbergbaustelle. Die Gondeln welche im 45 Sekundentakt fahren sollen, würden so zwischen Wuppertal Hbf und der Uni den Bus überflüssig machen. Die so eingesparten Betriebskosten beim Uniexpress, decken einen großen Teil der Betriebskosten einer Seilbahn.

 

 

Hier bald mehr zum Thema urbane Seilbahn in Wuppertal..........

 

 

 

Auf Grund der Seilbahnplanungen wird dieser Bereich überarbeitet und aktualisiert...............

 

Diese Rubrik besteht aus zwei Obertiteln. Einmal die Rubrik "Aktuelle Meldungen" und die Rubrik "Heutiger Zustand".

In der Rubrik "Heutiger Zustand", finden Sie die neusten Fotos und eine Fotoreise über die Sambastrecke im Jahr 2003.

Aktuelle Meldungen (Bitte klicken) Heutiger Zustand (Bitte klicken)


Aktuelle Meldungen Sambatrasse!

Es ist ruhig geworden (2013)

Mittlerweile ist Ruhe eingekehrt. Besucherströme haben nachgelassen. Der Ausbau der Nordbahntrasse und weitere Umbauten zu Rad- und Wanderwegen in der Region locken die Bahntrassenbesucher in andere Bezirke. Die Sambatrasse ist nicht mehr wegzudenken. Für viele Cronenberger eine feste Größe für Sport und Freizeit.

Samba beim Trassenfieber

Als Zugabe wurde bei der Premiere des Musicals "Trassenfieber" von und mit Sascha Gutzeit, ein Lied zum Samba vorgestellt. Das Musical befasst sich mit der Nordbahntrasse, welche ebenfalls in einen Freizeitweg umgebaut werden soll. Die Premiere war ein voller Erfolg. Auch auf der gleichnamigen CD welche am 6. März erschienen ist, befindet sich das Lied zum Samba.

Sambatrasse Erfolgreich

Nachdem Die Trasse fertig gestellt wurde, ist nun der Alltag eingekehrt. Alle Restarbeiten sind erledigt, Bänke und Schilder montiert. Allerdings, müssen sich einige Benutzer der Trasse erst einmal an das Mitmenschliche gewöhnen. Mehrere Leserbriefe in der Cronenberger Woche deuten darauf hin, dass es neben vielen normalen Besuchern, auch so genannte "Militante Benutzer" gibt. Radfahrer schimpfen über Wanderer die den Weg in voller Breite nutzen. Besonders kleine Gruppen können das gut. Wanderer klagen über rasende Radfahrer. Und da sind ja noch die freilaufenden Hunde. Jeder schreit nach weniger Staat, doch auf der Trasse schreit man nach dem Ordnungsamt. Einige Besucher sollten sich lieber einmal die Rad und Wanderwege im Münsterland oder am Rhein anschauen. Hier klappt es auf oft schmaleren Wegen vorbildlich mit der Menschlichkeit. Also, meckert nicht sondern redet miteinander. Das Ordnungsamt hat schon genug Arbeit.

Dennoch, die Trasse ist ein voller Erfolg. Als Sport, Wander, Rad und Freizeitweg ist die Sambatrasse nicht mehr wegzudenken.

Das Buch von K. Kaiß

Das Buch über die Sambastrecke von Kurt Kaiß, erscheint am 27.10.2007. Es wird Laut Veranstalter, auf dem Sambatrassenfest am 27.10.2007 in Cronenberg erstmalig verkauft. Ab Montag dann über den Fachhandel.

Eröffnung der Gesamtstrecke!

Am 27. Oktober 2007 wird mit einer großen Feier in Cronenberg, die neue Sambatrasse eröffnet. Der neue Rad- und Wanderweg, befindet sich auf einer Gesamtlänge von etwa 10 Kilometer auf der alten Bahntrasse. Bereits vor über 20 Jahren, noch während der Betriebszeit, gab es Pläne zum Bau eines Rad und Wanderweges auf der Trasse nach einer Stilllegung. Mit Geldern aus dem Fördertopf der Regionale 2006, wurde nun ein langer Wunsch der Bürger und Politiker erfüllt. Interessanter Nebeneffekt ist, dass so die Trasse weitgehend gesichert ist. Ein Neubau einer Bahnstrecke wäre so jederzeit möglich. Auch wenn dieses wohl ein Traum bleiben wird, steckt diese Grundidee tatsächlich hinter den Planungen.

 

Weg wird weitergebaut!

Umbau am Neuenhof

Das obere Bild zeigt den Blick vom alten Haltepunkt Wt.-Neuenhof aus in Richtung MVA. Das untere Bild zeigt den neu geschaffenen Verlauf des Weges neben der Einfahrt zur MVA. Fotos: L. Wahler

Eröffnet (27.10.2006)

Eröffnung des ersten Teilstück

Das Bild zeigt den großen Andrang von Besuchern etwa 15 Minuten vor der Eröffnung des Weges. Am rechten Bildrand befindet sich eine kleine Fotoausstellung über die Sambastrecke, am Stand der Freiwilligen Feuerwehr Hahnerberg. Fotos: L. Liefke

 

 

 

 

Schienen werden entfernt!(22.03.2006)

Das letzte Schienenstück auf einer Länge von etwa vier Kilometer, wird seit dem 22.03.2006 abgebaut. Eine Firma aus dem Ruhrgebiet erhielt den Zuschlag für die Abbauarbeiten. Innerhalb von zwei Tagen wurde bereits das Teilstück zwischen dem Bahnhof Küllenhahn talwärts in Richtung Burgholz abgebaut. Bis Ende März werden dann die letzten Schienen auf der Sambastrecke Geschichte sein. Siehe auch unter "Heutiger Zustand"

(Foto: Lars Liefke, März 2006)

Freischnitt hat begonnen (November 2005)

Im Bereich Küllenhahn wurde mit dem Freischnitt der Bahntrasse begonnen. Für den Bau des Rad und Wanderweges zwischen Küllenhahn und Boltenberg, wird zur Zeit der Wildbewuchs entfernt. Anschließend werden die letzten Gleise abgebaut. Die Gleise liegen zur Zeit noch auf dem Teilstück zwischen Küllenhahn und der westlichen Einfahrt des Kiesbergtunnels.

(Foto: Lars Liefke, Januar 2006)

 

 

 

 

 

 


 

 

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